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Gusow an der Ostbahn - Schloß 1912 Kreis Lebus Brande

Ansichtskarte
15306 Gusow-Platkow

Heute im Landkreis Märkisch-Oderland (Brandenburg).

Die Gemeinde wird vom Amt Neuhardenberg verwaltet.

Gusow und Platkow gehörten seit 1817 zum Kreis Lebus und ab 1952 zum Kreis Seelow im DDR-Bezirk Frankfurt (Oder).

Seit 1993 liegen die Orte im brandenburgischen Landkreis Märkisch-Oderland.

Die Gemeinde Gusow-Platkow entstand am 31. Dezember 1997 aus dem freiwilligen Zusammenschluss der bis dahin selbstständigen Gemeinden Gusow und Platkow.


Zwischen 1870 und 1873 wurde das Schloss komplett neu gestaltet, die Pläne wurden 1847 von Graf Heinrich von Schönburg-Hinterglauchau beauftragt.
Die Pläne hat der Wriezener Landbaumeister Ferdinand Neubart erstellt, der das Schloss nach Vorbildern von Karl Friedrich Schinkel plante.
Der Stil war der der Neugotik, Details wurden im Tudorstil ausgeführt.
Ein besonderes Merkmal waren die reich ornamentierten Schornsteinköpfe.

Nach dem Tod des letzten Grafen von Schönburg-Hinterglauchau im Jahr 1900 lebte seine Witwe, Gräfin Frieda († 1943), viele Jahre auf Schloss Gusow.

1943 wurde das Schloss das „erste Kriegsaltersheim im Kreis Lebus“.
Kranke und ältere Menschen, die aus den ausgebombten Städten kamen, erhielten hier eine vorläufige Bleibe.

Kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Schloss Gusow von der Wehrmacht als Lager und Gefechtsstand verwendet.

Nach dem Zweiten Weltkrieg zog kurz die Rote Armee in das Schloss.

Im Jahr 1948 ging das Schloss in den Besitz der Gemeinde Gusow über.
Zu DDR-Zeiten diente es als Getreidelager, als Geflügelrupfanstalt, als Schule, Kindergarten oder Sitz der Dorfverwaltung.

Die Gemeinde verkaufte das leerstehende Schloss im Jahr 1992 für drei Millionen Mark an einen Berliner Architekten.

In dem Schloss befindet sich heute ein Museum der Brandenburg-preußischen Geschichte und eine Sammlung von Zinnfiguren.
Es werden zahlreiche Dioramen aus der Geschichte Brandenburgs gezeigt.

Weiter finden in dem Schloss Veranstaltungen statt.
Im Schloss befindet sich ein Trauzimmer des Standesamtes Neuhardenbergs.

In dem Schloss ist eine Pension und ein Restaurant vorhanden, die allerdings zur Zeit geschlossen sind.


Original-Ansichtskarte

Gelaufen 1912 nach Brande Dauenhof Holstein, Herrn Friedrich Horn (?) (Westerhorn) Pinneberg

Absender: Adele Heuer (?)

K. Günther, Fritz Fiedler, Emma Hoppe, Anna Garws / Garms (?)


ALTER/ZEIT/STEMPEL: BERLIN - BAHNPOST 14.7.12

BRIEFMARKE: DEUTSCHES REICH, Germania, 5 Pfennig (defekt)

VERLAG/PUBLISHER/EDITEUR: Kunstverlag Marie Bertling, Glauchau.

ABMESSUNGEN (in cm): ca. 13,8 x 9,1

ERHALTUNG/CONDITION: Sehr gut bis gut (I bis II). Geringe Altersspuren

STAND/BEARBEITUNG: 13.02.2021

VERSICHERTER VERSAND INKLUSIV
Preis: 39.20 €
 
Anzahl:   1






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