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Mückenberg - Schloß - Bahnhof - Marktplatz - Lauchhammer

Ansichtskarte
01979 Lauchhammer (-West) ehemals Mückenberg

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Lage: im südbrandenburgischen Landkreis Oberspreewald-Lausitz

Das heutige Lauchhammer entstand am 1. Juli 1950 als Großgemeinde aus dem Zusammenschluss der Gemeinden Bockwitz, Lauchhammer, Mückenberg und Dolsthaida.
Lauchhammer ist eine vergleichsweise junge Stadt und erhielt das Stadtrecht erst am 5. Juli 1953.

Schloss Mückenberg war ein Schloss im Süden der Stadt Mückenberg, die seit 1950 Teil des südbrandenburgischen Lauchhammer ist.

Die erste urkundliche Erwähnung einer Burg in Mückenberg stammt aus dem Jahre 1278.
Freifrau Benedicta Margareta von Löwendal, die 1716 ihren Wohnsitz nach Mückenberg verlegte und mit der Gründung des Lauchhammerwerkes als Begründerin des heutigen Industriestandorts gilt, ließ 1735 die alten Gebäude niederreißen und eine neue Schlossanlage errichten.
Kurz vor seiner Fertigstellung fiel das Gebäude durch die Unachtsamkeit mehrerer Tischlergesellen einem Brand zum Opfer.
Das sofort wiedererrichtete Schloss, ein zweistöckiger Dreiflügelbau, konnte schließlich 1737 bezogen werden.

Das Gebäude brannte in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs durch Brandstiftung bis auf die Grundmauern nieder.
Die Ruine wurde später abgetragen. Erhalten geblieben sind der einstige Schlosspark, die Schlosskirche sowie einige Nebengebäude.

Die Freifrau starb im Juli 1776 im Mückenberger Schloss. Beigesetzt wurde sie neben ihrem Gemahl und den vier gemeinsamen frühzeitig verstorbenen Kindern in der Löwendalschen Gruft der Bockwitzer Nikolaikirche.

Nach ihrem Tod hinterließ Freifrau von Löwendal Mückenberg ihrem Patenkind und Universalerben, dem kursächsischen Kabinettsminister Graf Detlev Carl von Einsiedel, der fortan die Geschicke des Löwendalschen Unternehmens leitete.

Den einsiedelschen Besitz in Mückenberg übernahm 1872 eine Aktiengesellschaft, die Schloss und Herrschaft Mückenberg noch im selben Jahr an den aus dem Deutsch-Französischen Krieg (1870/71) zurückgekehrten Rittmeister Ernst von Bredow für 250.000 Mark verkaufte. Von Bredow veräußerte einen Großteil der herrschaftlichen Wälder.
Er wurde im Jahre 1885 Landrat des Landkreises Liebenwerda, zu dem Mückenberg damals gehörte.
Mückenberg befand sich bis zum Jahre 1895 in seinem Besitz, bis die verbliebenen Ländereien mit dem Schloss an den Rittmeister Arthur von Wentzky und Petersheide gelangten.
Im Jahre 1904 erwarb sie der Baron von Arnim, der sie bis 1907 behielt.

1909 übernahm die Braunkohlen- und Brikett-Industrie AG (BUBIAG), eines der bedeutendsten Bergbauunternehmen des Lausitzer Braunkohlereviers, das Schloss mit seinen verbliebenen Ländereien.
Ab dem Jahre 1922 ließ die Gesellschaft das Mückenberger Schloss als Verwaltungssitz des Konzerns umbauen.

Original, GELAUFEN als Feldpost 1917 nach Sollstedt bei Nordhausen, Anna Wüstenau (?)

ALTER/ZEIT/STEMPEL: BAHNPOST ZUG 686 28.3.17 ASCHERSLEBEN-KOHLFURT

BRIEFMARKE: keine - Feldpost

VERLAG/PUBLISHER/EDITEUR: Kunstverlag Hugo Opitz, Dresden-Leubnitz-Neuostra

VERLAGSKENNZEICHEN/INFO: 24159

ABMESSUNGEN (in cm): ca. 13,8 x 9,2

ERHALTUNG/CONDITION: Sehr gut bis gut (I bis II). Minimalste Bestoßung
Preis: 42.18 €
 
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