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Hans Söhnker * 11.10.1903 Kiel † 20.04.1981 Berlin (1959: Serenade einer großen Liebe, alias Der Sänger von Capri)

Autogramme
Deutscher Schauspieler

Hans Albert Edmund Söhnker, geboren 11. Oktober 1903 in Kiel;

verstorben 20. April 1981 in Berlin

Söhnker heiratete 1929 die Schauspielerin Charlotte Berlow (* 28. Mai 1898 in Wilhelmshaven, † 1960) und 1959 in zweiter Ehe Ingeborg Knoche-Lücken.

Hans Söhnker starb 1981 im Alter von 77 Jahren in Berlin-Grunewald.
Seine Urne wurde seinem Wunsch gemäß in der Ostsee vor Travemünde beigesetzt.

In seiner Geburtsstadt Kiel gibt es seit 1982 das Hans-Söhnker-Eck.

Ab 1936 lag Söhnkers Lebens- und Arbeitsmittelpunkt in den Berliner Bezirken Zehlendorf bzw. Steglitz und so erinnern seit Oktober 2021 in den Ortsteilen Dahlem der Hans-Söhnker-Platz und in Steglitz das Hans-Söhnker-Haus an den Schauspieler.

Im Jahr 1968 wurde Söhnker zum Staatsschauspieler ernannt.

1973 wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz und 1977 mit dem Filmband in Gold für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

Seine Memoiren veröffentlichte er 1974 unter dem Titel … und kein Tag zuviel.

Hans Söhnker war der Sohn des gelernten Werfttischlers und späteren Buchhändlers Adolph Edmund Söhnker (1865–1939) und dessen Ehefrau Maria Magdalene, geb. Stölting (1869–1967); er hatte vier ältere Schwestern und einen jüngeren Bruder.
Er besuchte in Kiel die Mittelschule und die Höhere Handelsschule, entwickelte aber schon früh eine Neigung zum Theater.
Er nahm Schauspielunterricht bei Clemens Schubert und erhielt 1922 sein erstes Engagement am Theater Kiel.
Seine erste größere Rolle war die des Hermann Kasimir in Frank Wedekinds Marquis von Keith. Zum Ensemble gehörte der später als „Barrikadentauber“ bekannt gewordene Ernst Busch, dem er bis ins hohe Alter verbunden blieb. Söhnker wechselte 1924 nach Frankfurt (Oder) und 1925 nach Danzig, wo er in musikalischen Lustspielen mitwirkte.
Er nahm Unterricht in Gesang, um sich als Operetten-Tenor ausbilden zu lassen – was 1929 beinahe an einer Knotenbildung an den Stimmbändern scheiterte.

Nach der erfolgreichen Heilung, die ihn allerdings mehrere Monate am Singen gehindert hatte, folgten Auftritte in Baden-Baden, Danzig, Chemnitz und Bremen.

Schließlich wurde Söhnker 1933 von Viktor Janson für den Film Der Zarewitsch und damit für die Ufa entdeckt.
Söhnker spielte unter anderem in den Filmen Jede Frau hat ein Geheimnis (1934), Der Mustergatte (1937), Frau nach Maß (1940), Ein Mann mit Grundsätzen (1943), Der Engel mit dem Saitenspiel (1944) und Große Freiheit Nr. 7 (1944).

Während der Zeit des Dritten Reiches verbarg Söhnker in Kooperation mit anderen Filmleuten in seinem Wochenendhaus am Wünsdorfer See immer wieder Juden vor den Nationalsozialisten, wodurch er selbst mehrfach auf die schwarze Liste der Gestapo geriet.
2018 wurde ihm dafür postum die Auszeichnung Gerechter unter den Völkern zuteil, die seine Großnichte, die Schauspielerin Anneke Kim Sarnau, entgegennahm.
Anderseits wirkte Söhnker auch in einigen Propagandafilmen wie Blutsbrüderschaft mit.
Söhnker stand 1944 in der Gottbegnadeten-Liste des Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda.

Der viel jüngere Hardy Krüger bekräftigte wiederholt, Söhnker sei 1943 „der wichtigste Mensch“ in seinem Leben geworden, „weil der den Mut besaß, einem Adolf-Hitler-Schüler zu sagen, dass sein Halbgott ein Verbrecher ist. Und dass der Krieg verloren ist“. Krüger hatte in dem Nazi-Propaganda-Film Junge Adler mitspielen dürfen; in der Halle nebenan in Potsdam-Babelsberg habe er Söhnker und Hans Albers bei den Dreharbeiten zu Große Freiheit Nr. 7 gesehen.
Söhnker sei dann „ein bisschen“ sein „Ersatzvater“ geworden.

Synchronisation

Als Synchronsprecher lieh er unter anderem Rex Harrison (Die Ungetreue), Laurence Olivier (Besuch zur Nacht) und Michael Wilding (Ein idealer Gatte) seine Stimme.

Auszeichnungen und Ehrungen

1947: Joachim-Gottschalk-Preis für Wie es euch gefällt
1960: Goldener Bildschirm
1966: Bambi
1968: Ernennung zum Berliner Staatsschauspieler
1973: Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
1977: Filmband in Gold für langjähriges und hervorragendes Wirken im deutschen Film
2018: Gerechter unter den Völkern
2021: Ein Platz in Berlin-Dahlem wird nach ihm benannt.


Original-Autogramm; handsigniert; Original handsigniert; selten

*Sie erhalten das hier abgebildete Autogramm*


ALTER/ZEIT/STEMPEL: 1959

VERLAG/PUBLISHER/EDITEUR: Ufa/Film-Foto: Filipp/Wernerpress

VERLAGSKENNZEICHEN/INFO: Corona-Film/Constantin-Film

ABMESSUNGEN (in cm): ca. 14 x 9

ERHALTUNG/CONDITION: Sehr gut bis gut (I bis II). Leichte Gebrauchsspuren

STAND/BEARBEITUNG: 11.04.2023

INKLUSIV: VERSICHERTER VERSAND mit Knick-/Stempelschutz, neue KLARSICHTHÜLLE
Preis: 19.90 €
 
Anzahl:   1






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