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Paul Dahlke * 12.4.1904 Groß Streitz, Landkreis Köslin, Provinz Pommern, Deutsches Reich † 23.11.1984 Salzburg - 1937 Der zerbrochene Krug - 1954 Das fliegende Klassenzimmer - 1978 MS Franziska - 1983 Derrick – Die Tote in der Isar

Autogramme
Deutscher Schauspieler und Hörspielsprecher

Paul Victor Ernst Dahlke,

geboren 12. April 1904 in Groß Streitz, Landkreis Köslin, Provinz Pommern, Deutsches Reich;

verstorben 23. November 1984 in Salzburg

Paul Dahlke starb am 23. November 1984 im Alter von 80 Jahren in Salzburg.

Seine Grabstelle befindet sich auf dem Friedhof in Grundlsee in Österreich.

Sein schriftlicher Nachlass befindet sich im Archiv der Akademie der Künste in Berlin.

Paul Dahlke war der Sohn des Lehrers Ernst Dahlke und dessen Ehefrau Anna Maria Luise Dahlke, geborene Schmidt.
Sein Vater unterrichtete die Fächer Gesang und Turnen und war seit 1901 in Groß Streitz tätig.
Musik war im Hause Dahlke von zentraler Bedeutung, der Vater komponierte in seiner Freizeit Kinder- und Volkslieder, die Mutter Anna sang und spielte Laute.

1904 zog die Familie nach Köslin und 1908 nach Stargard, so dass Dahlke dort eingeschult wurde.

Als Dahlke Sextaner war, wechselte sein Vater an die Oberrealschule in Dortmund, Dahlke machte 1922 dort sein Abitur.

Dahlke studierte von 1927 bis 1928 an der von Max Reinhardt gegründeten Schauspielschule des Deutschen Theaters.

Ab 1934 spielte Dahlke in verschiedenen Filmrollen meist vitale Charaktere mit schlichtem Gemüt.
Außerdem war er in vielen Dramenverfilmungen zu sehen, etwa als Ruprecht in Gustav Ucickys Heinrich-von-Kleist-Verfilmung Der zerbrochene Krug sowie in den 1950ern in den Erich-Kästner-Verfilmungen Das fliegende Klassenzimmer und Drei Männer im Schnee.
Er spielte aber auch in NS-Propagandafilmen wie Verräter und Pour le Mérite mit.

Einem breiten Publikum wurde Dahlke durch zahlreiche Fernsehrollen wie die des Rheinschiffers Jakob Wilde auf der MS Franziska in der gleichnamigen Serie (1978) bekannt.

1961 sprach er unter der Regie von Heinz-Günter Stamm die Titelrolle in der sechsteiligen Hörspielreihe Maigret und… vom Bayerischen Rundfunk.

Als Synchronsprecher lieh er seine Stimme unter anderem Charles Laughton (Unter schwarzer Flagge, Der Fall Paradin) und Vincent Price (Schlüssel zum Himmelreich).

Auszeichnungen

1937: Ernennung zum Staatsschauspieler (Im nationalsozialistischen Deutschland war dies der höchste Titel, der an Bühnenschauspieler verliehen werden konnte.)
1944: Aufnahme in die Liste der Gottbegnadeten durch Joseph Goebbels
1966: Pommerscher Kulturpreis
1974: Filmband in Gold für langjähriges und hervorragendes Wirken im deutschen Film
1979: Großes Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland


* Original-Autogramm-karte * handsigniert * hand signed *

**Sie erhalten das hier abgebildete Autogramm**


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ERHALTUNG/CONDITION: Sehr gut (I). neuwertig & ungebraucht

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