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Gunnar Möller * 1.7.1928 Berlin-Neukölln † 16.5.2017 Berlin - Ich denke oft an Piroschka - Hunde, wollt ihr ewig leben - Oktoberfest
Deutscher Schauspieler
Gunnar Thor Karl Möller, geboren 1. Juli 1928 in Berlin-Neukölln;
verstorben 16. Mai 2017 in Berlin
Gunnar Möller starb im Alter von 88 Jahren und fand seine letzte Ruhestätte auf dem Parkfriedhof Lichterfelde.
Ab 1954 war er mit der Schauspielerin Brigitte Rau verheiratet, mit der er drei Kinder hatte.
Nachdem die Familie mehrfach die Wohnorte gewechselt hatte, ließ sie sich im Londoner Künstlerviertel Hampstead nieder.
1979 wurde Möller in London wegen im Affekt verübten Totschlags an seiner Frau zu fünf Jahren Haft verurteilt, von denen er zwei in Großbritannien verbüßte.
Nach seiner Entlassung im November 1981 kehrte er nach Deutschland zurück, spielte wieder Theater und trat auch im Fernsehen auf.
2005 feierte er ein Comeback mit dem Film
Oktoberfest
.
Seit 2003 war er mit seiner langjährigen Lebensgefährtin Christiane Hammacher verheiratet.
Mit ihr trat er gemeinsam in einer Bühnenfassung von Loriots Dramatischen Werken, einer Produktion der Komödie im Bayerischen Hof, auf, die auch als Gastspiel im deutschsprachigen Raum gezeigt wurde.
Gunnar Möller stand noch bis ein Jahr vor seinem Tod für verschiedene Film- und Fernsehproduktionen vor der Kamera.
Möller wurde 1928 in Berlin als Sohn eines schwedischen Optikermeisters und seiner deutschen Frau geboren.
Er übernahm schon als Kind Filmrollen.
So spielte er in der Märchenverfilmung
Hänsel und Gretel
von 1940 den Hänsel und übernahm danach weitere Nebenrollen, unter anderem in den NS-Propagandafilmen
Kopf hoch, Johannes!
(1941),
Die Degenhardts
(1943) und
Junge Adler
(1944).
Von 1943 bis 1944 wurde er am Schauspielstudio Lyda Wegener ausgebildet und spielte danach an verschiedenen Berliner Theatern.
In Filmen der 1950er Jahre war Möller häufig in Rollen als netter junger Mann zu sehen.
Bekanntheit erlangte Möller 1955 an der Seite von Liselotte Pulver als Student Andreas in
Ich denke oft an Piroschka
nach dem gleichnamigen Roman von Hugo Hartung.
Über seine Rolle in diesem Film sagte er später einmal: „Eigentlich hätte ich nur den einen Film drehen müssen, alle anderen Filme mit mir sind in Vergessenheit geraten.“
1959 spielte er neben Sonja Ziemann und Brigitte Horney in Frank Wisbars Anti-Kriegsfilm
Nacht fiel über Gotenhafen
über den Untergang des Kreuzfahrtschiffs Wilhelm Gustloff.
Ein Jahr zuvor hatte er mit Wisbar bereits bei dem Kriegsdrama
Hunde, wollt ihr ewig leben
zusammengearbeitet.
Filmografie - Auswahl ab 1989
1989: Tage der Angst
1993: Tatort: Deserteure
2005: Oktoberfest (Drehbuch/Regie: Johannes Brunner) Rolle: Edmund (Gedreht wurde u. a. auf der Wies'n in München)
2006: SOKO 5113 (Fernsehserie, eine Folge)
2008: Donna Leon (Fernsehreihe, Folge Blutige Steine) Rolle: Claudio Stein (ARD)
2013: Die Geschichte Mitteldeutschlands (Fernsehserie, eine Folge)
2015: Die abhandene Welt (Drehbuch/Regie: Margarethe von Trotta) Kino
2015: Nord Nord Mord – Clüvers Geheimnis (Fernsehfilm)
2016: Endstation Glück (Regie: Karola Meeder) Rolle: Victor (ARD)
Gedreht wurde 2014 an der Wutachtalbahn. Neben dem Bahnhof Eberfingen sind auch Viadukte und Züge im Film zu sehen. Es wurde auch in München gedreht.
2016: Le confessioni
* Original-Autogramm-karte * handsigniert * hand signed *
**Sie erhalten das hier abgebildete Autogramm**
ABMESSUNGEN (in cm): ca. 14,8 x 9,8
ERHALTUNG/CONDITION: Sehr gut (I). neuwertig & ungebraucht
STAND/BEARBEITUNG: 19.06.2026
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