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Roman Herzog * 5.4.1934 Landshut † 10.01.2017 Bad Mergentheim - 7. Bundespräsident
Deutscher Jurist und Politiker (CDU)
Roman Herzog, geboren 5. April 1934 in Landshut;
verstorben 10. Januar 2017 in Bad Mergentheim
Roman Herzog war in erster Ehe seit dem 2. August 1958 mit Christiane Krauß verheiratet, aus der Ehe gingen die Söhne Markus (* 1959) und Hans Georg (* 1964) hervor.
Christiane Herzog starb am 19. Juni 2000 in München und wurde in Landshut beerdigt.
Ab dem 4. September 2001 war Roman Herzog in zweiter Ehe mit Alexandra Freifrau von Berlichingen (1941–2023) verheiratet, geb. von Vultejus.
Er lebte zuletzt auf der dem Geschlecht von Berlichingen gehörenden Burg Jagsthausen.
Roman Herzog starb am 10. Januar 2017 im Alter von 82 Jahren in Bad Mergentheim.
Am 24. Januar 2017 fand ein Staatsakt im Berliner Dom statt und er wurde am 27. Januar auf dem Friedhof Jagsthausen beigesetzt.
Herzogs Vater, Karl Theodor Herzog, war zunächst kaufmännischer Angestellter und später beim Stadtarchiv Landshut tätig, dessen Direktor er schließlich wurde.
Seine Mutter Helene (geborene Schulze) war gelernte Bankkauffrau, übte diesen Beruf nach der Eheschließung jedoch nicht mehr aus.
Roman Herzog war von 1994 bis 1999 der siebte Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland.
Zuvor war er von 1978 bis 1980 Kultus-, von 1980 bis 1983 Innenminister des Landes Baden-Württemberg und von 1983 bis 1994 Richter des Bundesverfassungsgerichts, ab 1987 als dessen Präsident.
Als Bundespräsident war Herzog unter anderem für seine Ruck-Rede bekannt, in der er für einen „Ruck durch Deutschland“ und mehr Reformbereitschaft in Gesellschaft und Politik warb.
Im Jahr 1996 führte er den 27. Januar als Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus ein.
Er erarbeitete federführend die Europäische Grundrechtecharta als Vorsitzender des entsprechenden Europäischen „Grundrechtekonvents“.
Zudem prägte er im Jahr 2008 den Begriff „Rentnerdemokratie“.
Herzog war deutscher Bundespräsident vom 1. Juli 1994 bis 30. Juni 1999.
Nach seinem Ausscheiden aus dem Amt unterhielt er ein Büro zur Erfüllung nachwirkender Verpflichtungen als Alt-Bundespräsident in Heilbronn.
1958 erfolgte seine Promotion zum Dr. jur., Thema seiner Dissertation war die „Grundrechtsbeschränkung nach dem Grundgesetz und Europäische Menschenrechtskonvention“.
Nach einem Jahr als Privatdozent an der Universität München folgte Herzog 1965 dem Ruf der Freien Universität Berlin als ordentlicher Professor auf den Lehrstuhl für Staatsrecht und Politik.
Hier war er von 1967 bis 1968 Dekan und von 1968 bis 1969 Prodekan der Juristischen Fakultät.
Nach heftigen Konflikten mit Vertretern der Studentenbewegung folgte er 1969 dem Ruf der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer auf den Lehrstuhl für Staatslehre und Politik; von 1971 bis 1972 amtierte er als deren Rektor.
* Original-Autogramm-karte * handsigniert * hand signed * selten *
**Sie erhalten das hier abgebildete Autogramm**
ALTER/ZEIT/STEMPEL: unbekannt; 1994-1999
ABMESSUNGEN (in cm): ca. 14,8 x 10,4
ERHALTUNG/CONDITION: Sehr gut (I). neu & ungebraucht
STAND/BEARBEITUNG: 31.05.2026
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