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Karlheinz Böhm * 16.3.1928 Darmstadt † 29.5.2014 Grödig - Sissi-Trilogie - Kaiser Franz Joseph - Ernst Marischka 1956: Sissi, die junge Kaiserin
Österreichischer Schauspieler
Karlheinz Böhm, geboren 16. März 1928 in Darmstadt;
verstorben 29. Mai 2014 in Grödig, Bezirk Salzburg-Umgebung, Österreich
Böhm wurde vor allem durch seine Rolle in der
Sissi-Trilogie
als Kaiser Franz Joseph an der Seite von Romy Schneider bekannt.
Nach seiner Karriere als Schauspieler gründete er die
Stiftung Menschen für Menschen
(in Deutschland und der Schweiz) sowie den gleichnamigen Verein in Österreich.
Seine Organisation, für die er sich bis ins hohe Alter engagierte, hilft unter dem Motto „Hilfe zur Selbstentwicklung“ notleidenden Menschen in Äthiopien.
Von 1948 bis 1976 spielte er in etwa 45 Kinofilmen und auch im Theater.
1953: Arlette erobert Paris (Regie: Viktor Tourjansky) Rolle: Gérard Laurent
1954: … und ewig bleibt die Liebe (Regie: Wolfgang Liebeneiner) Rolle: Georg Hartwig
1954: Die goldene Pest (Regie: John Brahm) Rolle: Karl Hellmer
Im Jahr 1954 wurde dieser Film auf den Internationalen Filmfestspielen Berlin gezeigt.
1955: Die heilige Lüge (Regie: Wolfgang Liebeneiner) Rolle: Peter Weiland
1956: Sissi, die junge Kaiserin (Drehbuch/Regie: Ernst Marischka) Rolle: Kaiser Franz Joseph
An der Seite von Romy Schneider verkörperte er in den drei Sissi-Filmen den jungen Kaiser Franz Joseph I.
Dadurch war er als Schauspieler auf ein Genre festgelegt, dem er zu entfliehen versuchte.
Seine internationale Karriere als Schauspieler erlitt 1960 durch seine Darstellung eines Serienmörders in Michael Powells
Augen der Angst
einen Einbruch, da Kritik und Publikum den Film wegen seines beklemmenden Inhalts ablehnten.
Erst Anfang der 80er Jahre wurde der Film neu bewertet; er gilt unter Cineasten heute als einer der besten dieses Genres.
Böhm hatte zuvor einen Vertrag mit der Hollywood-Firma MGM abgeschlossen, doch auch diese Zusammenarbeit erwies sich für seine Filmkarriere als nicht sehr fruchtbar.
Die ihm dort angebotenen Rollen waren für ihn nicht befriedigend und die fünf Filme überwiegend keine großen Erfolge.
Mitte der 1960er Jahre kehrte er enttäuscht nach Europa zurück.
In den 70er Jahren arbeitete er mit Rainer Werner Fassbinder.
Dabei glänzte er in dem Psychothriller
Martha
, der die Institution der Ehe kritisch behandelt.
Beeinflusst vom gesellschaftskritischen Impetus des Regisseurs begann Böhm sich mehr und mehr für die globalen Probleme zu interessieren.
Nachdem er sich ab den 80er Jahren vermehrt der Hilfe für Afrika widmete, nahm er nur noch sporadisch Rollenangebote wahr.
Böhm schuf außerdem zahlreiche musikalische Hörspiele für Kinder, mit denen er ihnen die Lebensgeschichten großer Komponisten und klassische Musikstücke nahezubringen versuchte.
Insgesamt ist Böhm der Vater von sieben Kindern.
Ab Ende der 1960er-Jahre gehörte Böhm den Freimaurern an.
Er erwähnte dies in seiner Autobiografie von 1991.
Böhm war österreichischer Staatsbürger, fühlte sich aber als Weltbürger.
2003 erhielt er die äthiopische Ehrenstaatsbürgerschaft.
Böhm lebte viele Jahre im Vaterstettener Stadtteil Baldham, wie schon sein Vater, der dort ein Haus besaß.
2002, als Böhm nach Österreich umgezogen war, beantragte er mit seiner Frau Almaz den Abriss des Hauses in Baldham und den Bau von drei neuen Häusern auf dem Grundstück.
Wegen Vorschriften zu Baugrenzen wurde der Antrag zunächst abgelehnt.
Die Gemeinde genehmigte schließlich eine reduzierte Bebauung.
Böhms Tochter Katharina lebt seit ihrem vierten Lebensjahr bis heute in ihrem Elternhaus in Vaterstetten.
In den beiden letzten Jahrzehnten seines Lebens lebte Böhm mit seiner Frau Almaz und den beiden gemeinsamen Kindern in Grödig bei Salzburg.
Im Februar 2013 wurde bekannt, dass er schwer an Alzheimer erkrankt war.
Sein Sohn sagte, er könne sich nicht mehr äußern.
Karlheinz Böhm starb am 29. Mai 2014 im Alter von 86 Jahren in Grödig im Kreis seiner Familie.
Am 13. Juni fand eine Trauerfeier in der Salzburger Residenz mit 400 Gästen statt.Anschließend verabschiedete sich Böhms Münchner Freimaurerloge mit einer Zeremonie auf dem Salzburger Kommunalfriedhof von ihm.
Dort wurde die Urne in einem Ehrengrab der Stadt Salzburg (Gräberfeld 35) beigesetzt, eingebettet in Erde aus Äthiopien.
* Original-Autogramm-karte * handsigniert * hand signed * selten *
**Sie erhalten das hier abgebildete Autogramm**
ALTER/ZEIT/STEMPEL: 1956
VERLAG/PUBLISHER/EDITEUR: Universum-Film Aktiengesellschaft, Berlin-Tempelhof
VERLAGSKENNZEICHEN/INFO: Foto: Brünjes/Erma/Herzog Film FK 3340
ABMESSUNGEN (in cm): ca. 14 x 9
ERHALTUNG/CONDITION: Sehr gut (I). Geringste Altersspuren
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