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Gustav Fröhlich * 21.3.1902 Hannover † 22.12.1987 Lugano - 1927 : Metropolis - 1932 : Die verliebte Firma - 1951 : Die Sünderin
Deutscher Schauspieler und Filmregisseur
Gustav Friedrich Fröhlich, geboren 21. März 1902 in Hannover;
verstorben 22. Dezember 1987 in Lugano
Große Bekanntheit verschaffte ihm die Rolle des Freder Fredersen in Fritz Langs Science-Fiction-Klassiker
Metropolis
(1927).
Er blieb in Deutschland bis in die 1950er-Jahre ein beliebter Filmstar und trat meist im Rollenfach des charmanten Kavaliers auf.
Fröhlich stand 1944 in der Gottbegnadeten-Liste des Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda.
Mit durchschnittlich drei Hauptrollen pro Jahr zählt Gustav Fröhlich neben Hans Albers, Willy Fritsch und Heinz Rühmann zu den prominentesten und aktivsten männlichen Stars des NS-Kinos.
Fröhlich heiratete 1931 die jüdischstämmige Schauspielerin Gitta Alpár.
Nach Angaben von Alpár verstieß Fröhlich sie, als sie mit der gemeinsamen Tochter Julika/Julitschka Fröhlich (geb. 1934) schwanger war.
Während eines Empfangs bei Kulturminister Joseph Goebbels verleugnete er seine Frau, um sich ungehindert Goebbels nähern zu können und seine persönliche Karriere nicht zu gefährden.
Die Ehe wurde 1935 geschieden, als Alpár schon im rettenden Exil war.
1941 heiratete Gustav Fröhlich Maria Hajek.
Seine wohl interessanteste Nachkriegsrolle war die des alternden, todgeweihten Malers Alexander in Willi Forsts Film
Die Sünderin
(1951), in dem ihm erstmals der Ausbruch aus der Schublade des netten, vertrauenswürdigen Charmeurs gelang.
Der wirkliche Umfang seines schauspielerischen Potenzials hatte sich bereits 1932 in Max Ophüls’ Film
Die verliebte Firma
angedeutet, in dem die harmlose Nettigkeit von Fröhlichs Figuren erstmals gebrochen erschien und ahnen ließ, dass darunter Entschlossenheit und sogar Gewalt verborgen sein konnte.
Es bedurfte jedoch der Befreiung von den strengen dramaturgischen Normen des NS-Kinos, um diesen zwiespältigen Elementen Raum zur Entfaltung zu verschaffen.
1956 zog er sich weitgehend aus dem Filmgeschäft zurück, anschließend stand er bis Anfang der 1980er-Jahre nur noch für wenige, ausgewählte Film- und Fernsehauftritte vor der Kamera.
1956 übersiedelte er in die Schweiz in den Ort Brissago am Lago Maggiore.
Er starb 1987 im Alter von 85 Jahren nach einer Operation in Lugano, einige Monate zuvor war seine Ehefrau Maria gestorben.
Seine Grabstelle befindet sich an der Urnenwand des Friedhofs Brissago.
1955: Seine Tochter ist der Peter – Regie
1956: Der erste Frühlingstag
1956: Vergiß, wenn Du kannst (Hans H. König)
1958: Das gab’s nur einmal (Kompilationsfilm; Géza von Bolváry)
1960: … und keiner schämte sich
1961: Der neue Talar (TV) – Pfarrer von Unter-Sutre
1963: Das Kriminalmuseum: Die Frau im Nerz (TV-Film)
1984: Treffpunkt mit Gustav Fröhlich (Eva Mezger, Felice A. Vitali; TV-Dokumentarfilm)
1972 wurde er mit der Silbernen Plakette der Stadt Salzburg ausgezeichnet und 1973 von der Bundesrepublik Deutschland mit dem Filmband in Gold.
Original-Autogramm-karte - handsigniert - hand signed * selten * rarely *
* Sie erhalten das hier abgebildete Autogramm *
ALTER/ZEIT/STEMPEL: unbekannt; bis 1962
VERLAG/PUBLISHER/EDITEUR: Netter's Star Verlag, Berlin SO 36
VERLAGSKENNZEICHEN/INFO: A 750
ABMESSUNGEN (in cm): ca. 14 x 9
ERHALTUNG/CONDITION: Sehr gut (I). neuwertig & ungebraucht
STAND/BEARBEITUNG: 26.01.2026
INKLUSIV
: * PORTO + VERSAND
* neue KLARSICHTHÜLLE /
* Knick-/Stempelschutz
Preis: 9.90 €
Anzahl:
1