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Götz George *1938 Berlin†2016 Hamburg TATORT-Schimanski

Autogramme
Deutscher Schauspieler

Götz Karl August George, geboren 23. Juli 1938 in Berlin;

verstorben 19. Juni 2016 in Hamburg

Götz George starb am 19. Juni 2016 im Alter von 77 Jahren in Hamburg.

Er wurde im engsten Familienkreis in seiner Geburtsstadt Berlin auf dem Friedhof Zehlendorf wenige Meter neben der Grabstelle seines Vaters beigesetzt.

George war von 1966 bis 1976 mit der Schauspielerin Loni von Friedl verheiratet. Sie hatten sich 1962 bei ihrer Auszeichnung mit dem Bambi als beste Nachwuchsschauspieler und -spielerin kennengelernt.
Der Ehe entstammt die 1967 geborene Tochter Tanja George, die von 1991 bis 1995 bei einigen Kurzfilmen Regie führte.

Seit 1998 lebte der Schauspieler mit der Hamburger Journalistin Marika Ullrich zusammen; das Paar heiratete 2014.

Seit 1986 war er Mitglied des TSV 1860 München.

Er hatte eine Villa in Berlin-Zehlendorf und eine Dachgeschosswohnung in Hamburg-St. Georg, weil seine Frau Marika aus der Hansestadt stammt.
Er besaß auch im Nordosten Sardiniens ein Haus.

Götz George entstammte einer Schauspielerfamilie.
Sein Vater Heinrich George war bereits während der Weimarer Republik ein berühmter Film- und Theaterstar.
Er arrangierte sich trotz anfänglich oppositioneller Haltung mit der NS-Diktatur, in der er sich als Charakterdarsteller in der NS-Filmpropaganda etablieren konnte.
Der Vater, der ihm den Vornamen in Anlehnung an seine Lieblingsrolle Götz von Berlichingen gab, starb 1946 als Gefangener in dem von der Sowjetunion betriebenen Speziallager Sachsenhausen.

Götz’ Mutter Berta Drews war ebenfalls eine bekannte Schauspielerin.
Götz wuchs mit seinem sieben Jahre älteren Bruder Jan bei der Mutter in Berlin auf, besuchte zunächst in Berlin-Lichterfelde die Berthold-Otto-Schule und dann bis zur Mittleren Reife das Lyceum Alpinum im schweizerischen Zuoz.
Jan George arbeitet als Fotograf, Dokumentar- und Werbefilmer.

Götz George war über mehr als fünf Jahrzehnte vor allem im deutschsprachigen Raum durch seine Rollen in Film und Fernsehen bekannt und auch an verschiedenen Theaterbühnen etabliert.
In den 1980er Jahren wurde er vor allem als Darsteller des unkonventionell-nonkonformistisch auftretenden Duisburger Hauptkommissars Horst Schimanski in der TV-Krimireihe Tatort populär.

Seinen größten Zuschauererfolg hatte George mit den 29 Schimanski-Tatortfolgen des WDR, die von 1981 bis 1991 zu sehen waren.
In dieser Rolle trat er 1990 auch in dem Fernseh-Kriminalfilm Unter Brüdern auf, dem einzigen Crossover der bundesdeutschen Krimireihe Tatort und der DDR-Krimireihe Polizeiruf 110.

Bereits in den 1960er Jahren war er im Alter von Mitte zwanzig durch Nebenrollen in einigen Karl-May-Verfilmungen einer breiteren Öffentlichkeit bekanntgeworden. George absolvierte seine Stunts alle selbst, auch in seiner Hauptrolle als Sheriff in Sie nannten ihn Gringo (1965).
In seiner späteren Karriere bewies George zunehmend eine darstellerische Vielseitigkeit.

1989-1993: Schulz & Schulz - fünfteilige ZDF-TV-Filmreihe- (Rolle: Walter Schulz, Wolfgang Schulz) Regie: Ilse Hofmann (Folge 1 bis 3) und Nico Hofmann (Folge 4 und 5)

In den 1990er Jahren spielte er in Der Sandmann den vermeintlichen Serienmörder und Literaten Henry Kupfer.

In Die Bubi-Scholz-Story stellte George den gealterten, gebrochenen Boxer dar. (1998)

Er trat als Charakterschauspieler sowohl in anspruchsvollen tragischen (z. B. Der Totmacher, 1995) als auch in satirisch-komödiantischen Rollen (z. B. Schtonk!, 1992) auf und wurde mehrfach ausgezeichnet, so unter anderem mit dem Filmband in Gold des Deutschen Filmpreises, dem Grimme-Preis, der Goldenen Kamera und dem Deutschen Schauspielerpreis für sein Lebenswerk.
2014 erhielt er das Große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland.

2012: Zettl (Regisseur Helmut Dietl) Kino - Rolle: Olbrich „Olli“ Ebert

In einem seiner letzten Filmauftritte stellte er 2013 vor dem Hintergrund der Frage nach der Verantwortung des Künstlers in einer Diktatur im TV-Dokudrama George seinen Vater, den Schauspieler Heinrich George, dar.


Original-Autogramm; handsigniert; selten


VERLAG/PUBLISHER/EDITEUR: Agentur Ute Nicolai vormals Agentur Mackeben, Berlin-Friedenau

VERLAGSKENNZEICHEN/INFO: Foto: Andre Poling

ABMESSUNGEN (in cm): ca. 14,8 x 10,5

ERHALTUNG/CONDITION: Sehr gut (I). neuwertig & ungebraucht

VERSICHERTER VERSAND INBEGRIFFEN
Preis: 29.30 €
 
Anzahl:   1






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