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Finckenstein Wpr. - Schloß - Napoleonzimmer - Napoleon I. - Finck von Finckenstein - von Dohna-Schlobitten - Rosenberg - Marienwerder - Westpreußen

Ansichtskarte
34-200 Kamieniec - Sucha Beskidzka (Powiat Suski /Rosenberger Kreis), Polen

Finckenstein, Kr. Rosenberg/Westpreußen, historische deutsche Bezeichnung für Kamieniec (Susz)

Kamieniec (deutsch Finckenstein) ist ein Dorf im Powiat Suski (Rosenberger Kreis) der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren.

Das Dorf liegt im ehemaligen Westpreußen am Fluss Liebe auf einer Höhe von 75 Metern über der Ostsee, etwa sieben Kilometer nordöstlich von Susz (Rosenberg i. Westpr.), 22 Kilometer nordwestlich von Iława (Deutsch Eylau) und 75 Kilometer westlich von Olsztyn (Allenstein).

Finckenstein gehörte im Jahr 1945 zum Landkreis Rosenberg in Westpreußen im Regierungsbezirk Marienwerder, Reichsgau Danzig-Westpreußen.

Im Frühjahr 1945 wurde die Region von der Roten Armee besetzt.

Anschließend wurde Westpreußen von der Sowjetunion gemäß dem Potsdamer Abkommen dem kommunistischen Regime der Volksrepublik Polen zur Verwaltung unterstellt.
Finckenstein wurde in Kamieniec umbenannt.
Soweit die deutschen Einwohner nicht vor Kriegsende geflohen waren, wurden sie in der Folgezeit vertrieben; sie durften nach Kriegsende nicht in ihren Besitz zurückkehren.

Schloss Finckenstein, Barockschloss in Polen im ehemaligen Landkreis Rosenberg in Westpreußen, seit 1945 Ruine

Noch immer im Besitz der Dohna-Schlobitten, wurde das Schloss während des Zweiten Weltkrieges am 22. Januar 1945 durch die Rote Armee in Brand gesetzt.
Die Ruinen sind zum Teil bis heute erhalten.

In den Jahren 1716 bis 1720 wurde im Auftrag des Generalleutnants Albrecht Konrad Finck von Finckenstein das imposante Schloss Finckenstein errichtet.

Friedrich Ludwig Graf Finck von Finckenstein hatte nur ein Kind, Karoline, die eine Ehe mit Friedrich-Alexander Graf von Dohna-Schlobitten einging.
Letzterer kaufte seinem Schwiegervater die Herrschaft Finckenstein ab, mit der er ein neues Fideikommiss stiftete, das er nach dem Erstgeburtsrecht (primogenitur masculini) zunächst für den zweiten von ihm abstammenden Mannesstamm bestimmte.
Um 1785 gehörten zu dem Gutsbezirk mehrere Dörfer und Vorwerke, darunter Albrechtau mit einer Filialkirche der evangelischen Mutterkirche von Finckenstein, Bornitz, Michelau, Peterkau und weitere, die zusammen 194 Feuerstellen (Haushaltungen) hatten.

Schloss Finckenstein war während des Feldzugs gegen Preußen im Jahr 1807 einige Wochen lang von Napoleon I. und seiner polnischen Begleiterin Maria Walewska bewohnt worden; er hatte hier sein Hauptquartier aufgeschlagen.

In dem 1937 gedrehten Hollywood-Spielfilm Maria Walewska (Originaltitel: Conquest) mit Greta Garbo und Charles Boyer wurde Schloss Finckenstein durch Kulissen nachgestellt.


Original-Ansichtskarte; sehr selten

ungelaufen - unbeschrieben


ALTER/ZEIT/STEMPEL: unbekannt, geschätzt bis 1915

VERLAGSKENNZEICHEN/INFO: a 177

ABMESSUNGEN (in cm): ca. 13,8 x 8,8

ERHALTUNG/CONDITION: Sehr gut (I). Geringste Alters- u. Gebrauchsspuren

Im Preis enthalten ist der Versand als Einschreiben.
Preis: 62.00 €
 
Anzahl:   1






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