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Danzig - Hafenspeicher - Dyckerhoff & Widmann Bau - 1940 Leipzig - Architekt Fritz Riemann - Franz Gerlach - Gdansk

Ansichtskarte
80-009 bis 80-958 Gdańsk, Polen

Danzig war Hauptstadt der zwischen 1816 und 1823 sowie 1878 und 1919 bestehenden Provinz Westpreußen.

Aufgrund der Bestimmungen des Versailler Vertrags von 1919 wurde Danzig mit umliegenden Gebieten vom Deutschen Reich abgetrennt und bei gleichzeitiger Einrichtung des polnischen Zugangs zur Ostsee (Polnischer Korridor) am 15. November 1920 zu einem unabhängigen Staat, der Freien Stadt Danzig, erklärt.

Freie Stadt Danzig (1920–1939)

Die Freie Stadt Danzig bestand aus den Städten Danzig und Zoppot sowie den kleinen Städten Tiegenhof, Praust, Neuteich, Oliva und Ohra, wobei Neuteich und Tiegenhof im Danziger Werder bzw. im Kreis Großes Werder lagen.

Bei der Volkszählung vom 1. November 1923 gaben 95 Prozent der Bürger Deutsch und drei Prozent Polnisch bzw. Kaschubisch als Muttersprache an.

Bereits in den ersten Nachkriegsmonaten 1945 wurden die meisten in Danzig verbliebenen Deutschen von den polnischen Behörden vertrieben.

Am 1. Januar 1949 lebten noch 13.424 Personen in Danzig, die im Rahmen eines „Rehabilitationsverfahrens“ die polnische Staatsbürgerschaft angenommen hatten, eine Minderheit von etwa fünf Prozent der ursprünglichen Stadtbevölkerung mit zumeist auch polnischen Vorfahren.

Aufgrund des Bierut-Dekretes wurde das Eigentum von Personen deutscher Nationalität und Herkunft enteignet.
Straftaten, die gegen die deutsche Zivilbevölkerung begangen wurden, wurden juristisch nur bedingt verfolgt. Erst nach der politischen Wende in Polen wurde damit begonnen, diese Geschehnisse aufzuarbeiten.

Die deutsche Bevölkerung wurde ersetzt durch Polen, von denen viele im Zuge der Zwangsumsiedlung von Polen aus den ehemaligen polnischen Ostgebieten 1944–1946 vertrieben worden waren.

Die Danziger Rechtstadt sowie zahlreiche Baudenkmäler der Altstadt wurden durch die polnische Regierung in Anlehnung an frühneuzeitliche Vorbilder rekonstruiert.

Mit dem Fall des Eisernen Vorhanges veränderte sich die Lage der nationalen Minderheiten in der Republik Polen, auch die der deutschen Minderheit.
In Danzig wurde am 15. März 1990 der Bund der Deutschen Minderheit gegründet, der im Jahr 2012 etwa 5000 Mitglieder zählte.


Original-Ansichtskarte; sehr selten

Gelaufen 1940 nach Leipzig N 22, Döllnitzerstr. 29, Herrn Architekt Fritz Riemann

Fritz Albin Ferdinand Riemann (geboren 26. Februar 1881 in Schlotheim; verstorben 9. März 1955 in Leipzig) war zwischen den beiden Weltkriegen der wichtigste private Architekt und Städteplaner in Leipzig.

Absender: Franz Gerlach


ALTER/ZEIT/STEMPEL: LEIPZIG REICHSMESSESTADT 30.12.40

BRIEFMARKE: Deutsches Reich, Hindenburg, 5 Pfennig

VERLAG/PUBLISHER/EDITEUR: EIN DYCKERHOFF & WIDMANN-BAU

ABMESSUNGEN (in cm): ca. 14,9 x 10,5

ERHALTUNG/CONDITION: Sehr gut (I). Geringste Alters- u. Gebrauchsspuren

STAND/BEARBEITUNG: 24.07.2022

Im Preis enthalten ist der Versand als Einschreiben.

Preis: 29.90 €
 
Anzahl:   1






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