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Metgethen O.-Pr. - Hubertusinsel Schloß Kronprinzessin

Ansichtskarte
236000–236042 Kaliningrad - Possjolok imeni Alexandra Kosmodemjanskowo

.. Hubertusinsel .. Schloß .. Kronprinzessin Cecilien Schule .. Eisenbahnbrücke ..

Heutiger Name: Possjolok imeni Alexandra Kosmodemjanskowo
(übersetzt Alexander-Kosmodemjanski-Siedlung; deutsch Metgethen)
liegt in der Kaporner Heide und ist ein Stadtteil des Zentralny rajon (Zentralrajon) der russischen Stadt Kaliningrad.
Die Einwohnerzahl beträgt heute etwa 11.000.

Im Jahr 1894 wurde Metgethen mittels eines Bahnhofes der Linie Pillau-Prostken an das Schienennetz der Ostpreußischen Südbahn angeschlossen.

1912 wurde am Ufer des Hubertus-Sees die Wirtschaftliche Frauenschule „Kronprinzessin Cecilie“ gegründet, die spätere Landfrauenschule des Reifensteiner Verbandes (das Gebäude existiert nicht mehr).

Auf Schloss und Rittergut Metgethen waren unter anderem ansässig

Erhard Ernst von Röder (1665–1743), Generalfeldmarschall
Ernst von Olfers (1840–1915) Sanitätsrat, Vater von Sibylle von Olfers
Sibylle von Olfers (1881–1916), Kinderbuchautorin

Der Bauherr des Herrenhauses war um 1760 der Gutsbesitzer Graf von Butlar, der es nach Plänen eines heute unbekannten italienischen Meisters errichten ließ.
Im 19. Jh. erfolgten mehrere Besitzerwechsel. 1805 verkaufte Justizrat Ernst Gottlieb Gossow das Gut an die Familie des Friedrich August Staegemann, der ein Mitarbeiter von Stein war und an der Reform des preußischen Verwaltungswesens mitgearbeitet hat.
Durch Erbschaft ging das Gut an die verwandte Familie von Olfers.

Nach dem Konkurs des Gutsbetriebes kaufte Paul Weller 1896 das Anwesen.
In den 1920er Jahren erfolgte vermutlich die Auflösung des eigenständigen Gutes.

1934 wurde durch den Gauleiter Koch die „Erich-Koch-Stiftung“ gegründet, die sich u.a. das Gut Metgethen widerrechtlich aneignete.

1939 wurde Metgethen in Königsberg eingemeindet.

Interessanterweise führt eine Spur des Bernsteinzimmers zu diesem Gut.
Auf dem Gelände sollen Verstecke für das Deponieren von Königsberger Kunstgegenstände eingerichtet worden sein. Bei späteren Untersuchungen wurden diese jedoch leer aufgefunden. Sie waren wohl nicht mehr zum Einsatz gekommen.

Im Jahre 1956 erhielt der Ort den heutigen Namen nach dem in der Schlacht um Königsberg gefallenen, postum als Held der Sowjetunion ausgezeichneten Alexander Kosmodemjanski, dem Bruder von Soja Kosmodemjanskaja.


Original-Ansichtskarte; sehr selten!!

gelaufen nach Berlin Halensee, Nestorstr. 8/9, Fräulein Emmy Sattler

Absender: Else und div.

ALTER/ZEIT/STEMPEL: unbekannt, geschätzt 1920-1930

BRIEFMARKE: keine/wurde leider gelöst

VERLAG/PUBLISHER/EDITEUR: B. Perling, Königsberg i. Pr.

ABMESSUNGEN (in cm): ca. 13,6 x 8,7

ERHALTUNG/CONDITION: Sehr gut bis gut (I bis II). Geringe Gebrauchsspuren

STAND/BEARBEITUNG: 21.11.2020

VERSICHERTER VERSAND INBEGRIFFEN!
Preis: 79.00 €
 
Anzahl:   1






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