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Ken Jebsen - Kayvan Soufi Siavash * 1966 Hüls - Radio Fritz

Autogramme
Deutscher Webvideoproduzent, Aktivist und Journalist

Ken Jebsen (eigentlich Kayvan Soufi Siavash),
geboren 29. September 1966 in Hüls

Der 1966 im heutigen Krefelder Stadtteil Hüls geborene Jebsen, mit bürgerlichem Namen Kayvan Soufi Siavash, hat deutsche und iranische Wurzeln.
Weil ihm sein bürgerlicher Name für deutsche Radiohörer zu schwer verständlich erschien, habe er später den Künstlernamen Ken Jebsen angenommen.
Der Nachname soll an den Geburtsnamen seiner deutschen Mutter, einer Hamburgerin, anklingen.


Bis 2011 war er als Fernseh- und Radiomoderator tätig, zuletzt beim Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb). Nachdem Äußerungen Jebsens von Henryk M. Broder als antisemitisch kritisiert worden waren, verteidigte ihn der Sender zunächst gegen die Vorwürfe, entließ ihn jedoch kurz darauf wegen Verstößen gegen journalistische Standards des rbb.
Seitdem ist Jebsen hauptsächlich auf seiner Website KenFM tätig.
Dort verbreitet er unter anderem Verschwörungstheorien zu den Terroranschlägen am 11. September 2001 und zur Bill & Melinda Gates Foundation während der COVID-19-Pandemie.

2014 und 2015 war er ein Hauptredner bei den umstrittenen Mahnwachen für den Frieden.
Im Juni 2015 unterstützte Jebsen die politische Aktion „Die Toten kommen“ und rief zum „Marsch der Unentschlossenen“ auf, wurde jedoch vom Veranstalter öffentlich ausgeladen.

Er ist Betreiber der App KenFM Nachrichten & Politik, die als werbefreie Version für monatlich 4,99 € angeboten wird.

Nach Angaben Erik Peters in der taz wurde Jebsen am 11. April 2020 während seiner Teilnahme an einer nicht angemeldeten Demonstration gegen die Maßnahmen der Bundesregierung im Zuge der COVID-19-Pandemie auf dem Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin von der Bereitschaftspolizei „ab[ge]führt“.
Er hatte zuvor den Initiator Anselm Lenz „auf seinem Youtube-Kanal […] interviewt und damit die Veranstaltung beworben“.


Fernsehen / TV (Auswahl)

Jebsen war Fernsehreporter bei DW-TV

1994 moderierte er 16 mal die damalige Mondscheinshow im ZDF.

1999 moderierte er mit Steffen Hallaschka, Wigald Boning, Tommy Wosch und Arzu Bazman die ProSieben MorningShow.

Ab 28. April 2001 moderierte er für Radio Fritz wöchentlich die Radiosendung KenFM.
Er sendete von verschiedenen Orten in Berlin-Mitte aus, anfangs jeden Samstagmorgen von 6:00 bis 10:00 Uhr aus einem Modegeschäft in der Marienstraße, später von der Peugeot-Avenue, Mini-Berlin (Friedrichstraße) und vom Sony Center (Potsdamer Platz) aus. Jede Woche stellte er mindestens eine Musikgruppe vor, die einige Titel live vortrug.
Dabei stimmte Jebsen die Musik auf sonstige Sendeinhalte ab. Gelegentlich lud er Schriftsteller, Hobbydichter oder Alternative-Musiker ein.
Ab 2004 fand die Sendung ohne Generalprobe sonntags von 14:00 bis 18:00 Uhr in den Fritz-Studios in Babelsberg statt.
Jebsen war mit seiner Firma „sektor_b“ zugleich auch deren Produzent, plante den Sendeablauf genau und teilte die Sendung in je 15 Rubriken ein, darunter „Presseschlau“, „RückblicKEN“ und eine Diskussion mit ungewöhnlichen oder prominenten Gästen zu Themen aus Forschung, Technik, Geschichte und Philosophie.
Er grenzte sein Konzept strikt gegen Sendungen wie die von Stefan Raab ab und bezeichnete Ray Cokes und Sammy Davis, Jr. als seine Vorbilder.
Die taz lobte die Sendung als „Persiflage des Dumm-dumm-Radios, das Sendeminuten verstrahlt“.

Seit Januar 2006 wurden Sendeausschnitte als Podcasts angeboten, seit März 2006 kam eine Wiedergabeliste auf fritz.de dazu. Ereignisse, die anderswo oder an anderen Wochentagen stattfanden oder die Sendezeit überschritten, wurden aufgezeichnet und dann gesendet.


Auszeichnungen

2007: Europäischer Civis Hörfunkpreis im Bereich kurze Programme bis 6 Minuten zusammen mit Susanne Wündisch für Irgendwo dazwischen, rbb
2017: Kölner Karls-Preis für engagierte Literatur und Publizistik des Blogs NRhZ-Online (Jebsen war bei der Preisverleihung abwesend.)


Original-Autogramm, handsigniert, sehr selten!

VERLAG/PUBLISHER/EDITEUR: Fritz

ABMESSUNGEN (in cm): ca. 14,8 x 10,5

ERHALTUNG/CONDITION: Sehr gut (I). neuwertig / ungebraucht

STAND/BEARBEITUNG: 22.07.2020
Preis: 8.20 €
inkl. MwSt.
Anzahl:   1






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