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Dieter Thomas Heck - Carl-Dieter Heckscher * 1937 Flensburg

Autogramme
Deutscher Moderator, Schlagersänger, Schauspieler, Showmaster, Produzent, Entertainer

Dieter Thomas Heck, eigentlich Carl-Dieter Heckscher, geboren 29. Dezember 1937 in Flensburg

Heck wurde in Flensburg geboren, wo seine Eltern im Stadtteil Mürwik in der Tirpitzstraße 109 wohnten.
Hecks Vater Nils Heckscher war ein außerehelicher Sohn des Carl Gustav zu Ysenburg und Büdingen (1875–1941).
Als Heck vier bis sechs Wochen alt war, zogen seine Eltern mit ihm nach Hamburg, da sein Vater als Verkaufsleiter einer Limonaden-Firma dorthin versetzt worden war. Daher wuchs Dieter Thomas Heck in der Hansestadt auf.

Im Alter von fünf Jahren wurde er bei einem nächtlichen Bombenangriff in Hamburg unter einer Kellertreppe verschüttet.
Wegen dieses Traumas begann Heck nach seiner Rettung zu stottern, was er mit einer Gesangsausbildung wieder ablegte. Diese führte auch zu seiner Fähigkeit als Schnellsprecher.
Nach Abschluss der Mittelschule und einer technischen Oberschule absolvierte er eine Ausbildung zum Technischen Kaufmann bei der Hamburger Borgward-Generalvertretung und war dort anschließend noch einige Zeit als Automobilverkäufer tätig, verließ das Unternehmen aber noch vor dem Konkurs der Borgward-Gruppe.

Unter dem Namen „Dieter Heckscher“ trat er 1959 in Peter Frankenfelds Talentshow toi, toi, toi als Sänger mit dem Peter-Alexander-Titel Ein bisschen mehr in der Harburger Friedrich-Ebert-Halle auf und sang 1961 in der Vorentscheidung des Grand Prix Eurovision de la Chanson, dem heutigen Eurovision Song Contest.

Heck präsentierte von 1969 bis 1984 insgesamt 183 Mal (ohne Sonderausgaben) die ZDF-Hitparade. Nach anfänglicher Kritik der Medien etablierte sich die ZDF-Hitparade schnell zu einer der wichtigsten Musiksendungen der 1970er und 1980er Jahre.

Am 18. November 2007 gab der Moderator nach 38 Jahren und genau 11 Monaten seinen Rücktritt von der Bühne bekannt und verabschiedete sich von seinem Publikum.

Heck ist bekennender CDU-Anhänger und nahm für seine Partei oft aktiv an Wahlkampfveranstaltungen teil.

Heck engagiert sich für den Tierschutz.

Er ist Mitglied im Verein Deutsche Sprache.

Privat sammelt er Oldtimer der Marke Borgward, für die er selbst als Verkäufer gearbeitet hatte, und ist Ehrenmitglied einer Interessengemeinschaft für Borgward-Autos.

Dieter Thomas Heck ließ sich 1974 von seiner ersten Frau Edda Heckscher († 2000) scheiden. Aus dieser Ehe stammen die zwei Söhne Rolf-Nils und Thomas-Kim.
1976 heiratete Heck Ragnhild Möller. Das Paar hat die Tochter Saskia Fee Isabel. Bis 2009 lebte Heck, insgesamt 23 Jahre lang, in Schloss Aubach in Lauf in Baden-Württemberg. Seither hat er seine Wohnsitze in der Schweiz und in Spanien.

Auszeichnungen

1970: Goldene Kamera in der Kategorie Beste Sendung für junge Leute für die ZDF-Hitparade (HÖR ZU Leserwahl)
1984: Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland
1999: Saarländischer Verdienstorden
2000: Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg
2001: Goldene Feder – Sonderpreis für sein karitatives Engagement
2003: Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz
2008: Echo – Sonderpreis für herausragende Verdienste um die deutschsprachige Musik
2009: Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland
2012: German DJ Award für sein Lebenswerk
2012: Deutscher Musikpreis
2014: Hans-Rosenthal-Ehrenpreis
2017: Goldene Kamera für sein Lebenswerk

Original-Autogramm, handsigniert

VERLAG/PUBLISHER/EDITEUR: BASF

ABMESSUNGEN (in cm): ca. 15,2 x 10,9

ERHALTUNG/CONDITION: Sehr gut bis gut (I bis II). Minimale Gebrauchsspuren - Neuwertig
Preis: 8.00 €
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